MEDIEN-INFO: EXTRABREIT 2012 | KONTAKTE | FOTO-DOWNLOAD

[Stand: 11.05.2012]

Am 25. November 2011 erschien die neue Maxi-CD "Ewigkeit"!

EXTRABREIT LIVE 2012 - weitere Termine folgen!

03.03. 2012 SCHWELM Eventhalle
26.04. 2012
KASSEL Musiktheater
27.04. 2012
ALT GARGE (b. Lüneburg) Plan 1
06.05. 2012
HAMBURG Holsten Brauereifest
29.06. 2012
KORBACH Altstadt-Kulturfest
04.08. 2012
LIPPE OPEN AIR

08.12. 2012
SIEGBURG Kubana
30.12. 2012
HAMBURG Markthalle

KONZERT-LESUNGEN m. Kai Havaii & Stefan Kleinkrieg
(Havaii liest aus seinem Roman "Hart wie Marmelade" und spielt
mit Kleinkrieg Extrabreit-Hits unplugged!

28.01. 2012
TEMPLIN Multikulturelles Centrum
14.04. 2012
KAMENZ (b. Dresden) Stadttheater
04.05. 2012
MÜHLHAUSEN (Thüringen) Stadtbibliothek
07.09. 2012 NORDHAUSEN (Harz) Literatur Festival
10.10. 2012
KASSEL Joe's Garage


BANDBIO

Sie verspotteten die Polizei, zündeten die Schule an und besangen düster den Tod des Präsidenten. Sie ließen auf Partys den Flieger abheben, wollten Annemarie ficken, beschworen die Wonnen der Kleptomanie und die Abgründe des Kokains: Ende der 70er entdeckten fünf Jungs aus Hagen die Schönheit der 3-Minuten-Gitarrenhymne mit rotzig-subversiven Texten und eroberten bald darauf damit die Charts: Extrabreit, die Erfinder des deutschen Pop-Punks.
Dafür wurden sie von renitenten Teenagern heiß geliebt und von Franz-Josef-Strauß‘ Bayrischem Rundfunk verboten, von Elternverbänden attackiert und von der Punk-Polizei als Abzocker gebrandmarkt. Schon in den 1980ern waren Extrabreit eine ebenso umstrittene wie legendäre deutsche Band - und im Jahr 1982 mit zwei Goldenen Schallplatten auch die erfolgreichste.

Eigentlich waren sie eine punk-infizierte Garagen-Rockband aus Hagen i. Westfalen,
die Musik und Texte für sich und ihre Leute machte. 1978 in Hagen von dem Schaufensterdekorateur
Stefan Klein (Gitarre, heute St.Kleinkrieg) gegründet, machten Extrabreit mit dem Cartoonzeichner Kay Schlasse (aka Kai Havaii) als Sänger und Texter zunächst mit Live-Konzerten regional auf sich aufmerksam und erhielten 1980 die Chance, ihre Songs auf dem selbstironischerweise Ihre Grössten Erfolge genannten Debütabum zu veröffentlichen. Es enthielt 13 Alltaghshymnen, von Hart wie Marmelade, Lottokönig und Sturzflug bis zu Junge, wir können so heiß sein und interessierte zunächst nur wenige. Erst beharrliches Touren und das zweite Album Welch ein Land! Was für Männer! mit der Chart-Single Polizisten brachte Ende 1981 den Durchbruch. Als im Frühjahr 1982 nachträglich aus dem Debütalbum die Single Hurra, hurra, die Schule brennt ausgekoppelt wurde, verbuchten Extrabreit nicht nur ihren größten Single-Hit der 80er, sondern galten fortan auch als die Bad Boys der NDW, die der BRAVO und anderen Teenie-Zeitschriften einige Skandalgeschichten wert war. Dabei hatte man neben partytauglichem Chart-Stoff auch so singuläre Rocksongs wie Der Präsident ist tot oder Ruhm zu bieten. Im Herbst 1982 beschloss das Album Rückkehr der phantastischen 5! die Trilogie der Frühwerke mit Nummern wie Kleptomanie, Superhelden, Kokain, Komm nach Hagen (werde Popstar)und Duo Infernal (mit Marianne Rosenberg).

Damit hatten Extrabreit innerhalb von zwei Jahren drei klassische Deutschrock-Alben hinterlassen, die bis heute als stilbildend gelten müssen. Auch mit ihren Cover-Ideen, Werbekampagnen und Live-Video-Screens haben Extrabreit Maßstäbe gesetzt ("Großartig großspurig", DIE WELT), bevor auch ihnen das Verebben des NDW-Hypes zunächst zum Verhängnis wurde. Nach sinkenden Verkäufen und bandinternen Querelen experimentierte man mit eher artfremdem, englischsprachigen Alternative-Pop herum, bevor man sich 1990 wieder auf alte Stärken besann und mit dem Best-Of-Album Zurück aus der Zukunft und dem Hit Flieger, grüß mir die Sonne wieder in die Top Twenty der Charts vorstieß. Es folgten ausverkaufte Tourneen und einige Alben, die neben Hits wie Joachim muss härter werden auch die historischen Duette mit Hildegard Knef (Für mich soll‘s rote Rosen regnen) und Harald Juhnke (Nichts ist für immer) enthielten.

Mit dem melancholischen Album Amen schien das Buch Extrabreit dann 1998 zu enden, aber die Abschiedstournee entpuppte sich glücklicherweise doch nur als Zwischenstation. Seit 2002 ist die Band wieder aktiv, spielte seitdem viel live - ob auf großen Bühnen oder in Clubs wie bei den wiederholten Weihnachts-Blitztourneen und veröffentlichte 2005 das Album Frieden. Im selben Jahr zelebrierten die Breiten auch ihr 1.000 Konzert bei einem großen Open Air in ihrer Heimatstadt Hagen. Bei dieser Gelegenheit gab es auch - 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung - Platin für 500.000 Exemplare des Debütalbums Ihre Grössten Erfolge.
Im Mai 2008 erschien das Album Neues von Hiob, ein Nonstop-Trip durch alle Facetten des extrabreiten Musikuniversums - von melodischen Punk-Krachern bis zu düster-atmosphärischen Zustandsbeschreibungen. Im Jahr 2010 folgte die DVD/CD
Live in Hagen mit dem gemeinsamen Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Hagen.

Das neueste Produkt ist die Mini-EP "ewigkeit" mit vier neuenTracks, die am 25.11.2011 erschien.

Auch im Jahr 2012 spielt die Band etliche Shows, bei denen man sich davon überzeugen kann, daß Extrabreit nach wie vor zum Besten zählen, was deutsche Rockmusik zu bieten hat.

Extrabreit sind:

Kai Havaii - Gesang
St. Kleinkrieg – Gitarre, Gesang
Rolf Möller – Schlagzeug
Bubi Hönig – Gitarre, Gesang
Lars Larsson – Bass, Gesang

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LINKS

+ Immer lohnend: Ein Blick auf St. Kleinkriegs Blogsite www.kleinkrieg.com, auf der er unter anderem den „Seiens-Fiktschen“-Roman „Das wird die Zukunft“ sendet.

+  Empfohlen: Die Fansite von Peter Fuchs (Soest)